Donnerstag, 22. Dezember 2011

Hope.

Wehe nicht. Ich habe sie. Sie hält mich am Leben. Diese Woche mehr, als je zuvor. Wenn ich sie nicht hätte, wäre Schluss gewesen. Ich hätte nicht mehr weiter gewusst, wäre stehen geblieben, hätte abgewartet. Manchmal muss man sich seinem Schicksal eben beugen. Ich hasse sowas. Ich kann das auch gar nicht. Irgendwann tut es einfach nur noch weh. Und da hängt da dieser eine Faden, an dem man sich noch fethalten kann. Doch er droht zu reißen, Es ist wie ein ewiges Fallen. Man weiß nur nicht, wann der schmerzhafte Sturz einen zu zerstören droht. Man kann es nicht beeinflussen. Die Angst ist immer da. Es ist, als säße man in einer Falle, doch man weiß nicht, wann sie zufällt. Noch schlimmer ist es, wenn sie stückchenweise immer nänher kommt. Warum weiß man nicht, wann, weiß man nicht. Sie schneidet einem tief ins Fleisch und raubt einem die Kraft. Man kann sich trotzdem nicht retten. Man ist zu blind für das, was geschieht. Man sieht nur das, was man sehen will. Und später dann, sieht man alles. Schmerzlich aber wahr. Dann kommt alles wieder hoch. Und dagegen kann man ebenfalls nichts machen.